Pedigree: Adoptable by Pedigree – Emotionale YouTube-Kampagne
KI macht Tierheimhunde zu Werbestars — und rettet ihr Leben
Pedigree löste ein reales Problem — zu wenig Aufmerksamkeit für Tierheimhunde — mit einer KI-Lösung, die aus schlechten Fotos professionelle Werbebilder macht. Das Ergebnis: echte adoptierbare Hunde in allen Pedigree-Anzeigen, messbar weniger Tiere im Heim.
Das Social Asset
KPIs & Ergebnisse
Die strategische Ausgangslage
Pedigree ist als Tiernahrungsmarke seit Jahrzehnten mit einem klaren Purpose verbunden: dem Wohlergehen von Hunden. Mit der Kampagne „Adoptable by Pedigree“ griff die Marke ein gesellschaftliches Thema auf, das direkt im Schnittbereich von Markenwerten und öffentlichem Interesse liegt — die Adoption von Hunden aus Tierheimen. Millionen Hunde warten weltweit auf ein Zuhause, während viele potenzielle Hundebesitzer nicht an Adoption als Option denken. Pedigree erkannte darin eine Möglichkeit, nicht nur Markenbekanntheit zu steigern, sondern einen messbaren positiven gesellschaftlichen Effekt zu erzielen, der die Markenidentität langfristig stärkt.
- Pedigree ist als Tiernahrungsmarke seit Jahrzehnten mit einem klaren Purpose verbunden: dem Wohlergehen von Hunden
- Millionen Hunde warten weltweit auf ein Zuhause, während viele potenzielle Hundebesitzer nicht an Adoption als Option denken
Das kreative Konzept
Die Kampagne nutzt YouTube als Plattform, um emotionale Kurzgeschichten von Tierheimhunden zu erzählen, die auf ein neues Zuhause warten. Die Verbindung aus tierischen Hauptdarstellern und ergreifenden, aber nie manipulativ-sentimentalen Narrativen erzeugt eine emotionale Resonanz, die zur Sharing-Kultur auf digitalen Plattformen ideal passt. Pedigree fungiert dabei nicht als aufdringlicher Sponsor, sondern als ermöglichender Partner: Die Marke schafft die Plattform und die Geschichte, das eigentliche Herz des Inhalts sind die Hunde selbst. Dieser inhaltliche Rückzug der Marke stärkt paradoxerweise die Markenwirkung, weil er Uneigennutzigkeit signalisiert.
- Die Kampagne nutzt YouTube als Plattform, um emotionale Kurzgeschichten von Tierheimhunden zu erzählen, die auf ein neues Zuhause warten
- Dieser inhaltliche Rückzug der Marke stärkt paradoxerweise die Markenwirkung, weil er Uneigennutzigkeit signalisiert
Wirkung und Learnings
„Adoptable by Pedigree“ gilt als Paradebeispiel für Cause-Related Marketing, das über dekorativen Purpose hinausgeht und tatsächliche Handlungen auslöst — in diesem Fall Tierheimbesuche und Adoptionen. Die Kampagne demonstriert, dass eine starke Markenidee nicht zürst über das Produkt nachdenken muss, sondern über den Kontext, in dem das Produkt relevant wird. Das Learning für Marken im Pet-Care-Segment: Wer die emotionale Bindung zwischen Mensch und Tier konsequent in den Mittelpunkt stellt, schafft Markentreue, die rationale Kaufentscheidungen übersteigt. Purpose als Strategie wirkt am stärksten, wenn er im Kerngeschäft der Marke verankert ist und nicht als Zusatzprogramm erscheint.
- Purpose als Strategie wirkt am stärksten, wenn er im Kerngeschäft der Marke verankert ist und nicht als Zusatzprogramm erscheint
Was Marketer daraus lernen können
- Technologie mit Purpose: KI-Einsatz erzeugt dann maximale Wirkung, wenn er ein echtes gesellschaftliches Problem löst
- Messbarer Impact überzeugt: Adoption als KPI macht Werbeerfolg für alle Stakeholder greifbar
- Produkt wird Plattform: Wenn jede Anzeige einem Tier hilft, wird die Werbefläche selbst zum Spendenmechanismus
4.9 / 5.0