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Uber Eats: Tonight I'll Be Eating – Virales YouTube-Marketing

Handel/E-Commerce TV-Spot Emotional/Storytelling

Wie ein einziger Satz zur globalen Markenstimme für spontanes Essen wird

Uber Eats schuf mit dieser Kampagne eine weltweite Promi-Plattform, die über fünf Jahre lief — weil der einfache, wiederholbare Satz in jedem Markt funktioniert und jede Überraschungsbesetzung viral geht.

Das Social Asset

KPIs & Ergebnisse

Awards40+
Märkte8+
Laufzeit5+ Jahre
FormatSocial Media + TV
MechanikPromi-Rotation

Uber Eats: Marke & Marktposition

Uber Eats ist eine der global führenden Lieferplattformen und operiert in über 6.000 Städten weltweit. Als Teil des Uber-Ökosystems profitiert die Marke von starker Infrastruktur und Markenbekanntheit, muss sich aber in einem hochkompetitiven Markt gegen Deliveroo, DoorDash und lokale Anbieter behaupten.

Die Herausforderung für Uber Eats im Marketing ist weniger Awareness als Relevanz: Fast jeder kennt die Plattform, aber die emotionale Bindung zur Marke ist schwach. Der Kampf um Share-of-Stomach findet täglich statt — und wird durch Habitualisierung gewonnen, nicht durch einmalige Aufmerksamkeit.

  • Uber Eats ist eine der global führenden Lieferplattformen und operiert in über 6.000 Städten weltweit
  • Der Kampf um Share-of-Stomach findet täglich statt — und wird durch Habitualisierung gewonnen, nicht durch einmalige Aufmerksamkeit

Die Kampagne: Prominenten-Humor, Selbstironie, kulturelle Dekonstruktion, Wiedererkennungsformat, emotionale Zugänglichkeit

Tonight I'll Be Eating ist ein langfristiges Kampagnenformat, das auf einer simplen, wiederholbaren Struktur basiert: Prominente — darunter Katy Perry, Dua Lipa, Victoria Beckham und australische Sportlegenden — machen peinlich selbstironische Aussagen darüber, was sie gerade essen. Der Humor entsteht durch den Kontrast zwischen Prominentenstatus und banal menschlichem Essensverhalten.

YouTube dient als primäre Distributionsplattform für die längeren Cuts, während Social-Media-Snippets die Reichweite amplifizieren. Das Format ist bewusst repetitiv und formatgebunden — der Wiederkennungswert steigt mit jedem neuen Spot, weil das Publikum die Struktur kennt und auf den nächsten Promi-Cameo wartet. Das schafft ein episodisches Konsumerlebnis ähnlich einer Sitcom.

Uber Eats setzt nicht auf Produktversprechen, sondern auf kulturelle Assoziation: Die Plattform wird mit Prominenten verknüpft, die echten Hunger haben — ein demokratisierender Gedanke. Das Signal ist: Uber Eats ist für alle, auch wenn man Weltruhm hat. Diese Positionierung ist inklusiv und aspirational zugleich.

  • Der Humor entsteht durch den Kontrast zwischen Prominentenstatus und banal menschlichem Essensverhalten
  • YouTube dient als primäre Distributionsplattform für die längeren Cuts, während Social-Media-Snippets die Reichweite amplifizieren
  • Das schafft ein episodisches Konsumerlebnis ähnlich einer Sitcom

Psychologie: Warum es funktioniert

Selbstironie bei Prominenten aktiviert Sympathie durch Verletzlichkeit. Wenn eine Weltberühmtheit zugibt, um Mitternacht unbedingt Pommes bestellen zu wollen, entsteht ein Identifikationsmoment — das Publikum erkennt sich selbst. Diese wahrgenommene Ähnlichkeit ist ein starker Sympathietrigger und überträgt positive Gefühle auf die Marke.

Das episodische Format nutzt den Zeigarnik-Effekt: Offene Serien erzeugen Spannung und den Wunsch nach Fortsetzung. Wer einmal einen Spot gesehen hat, wartet auf den nächsten. Uber Eats baut damit keine Kampagne, sondern ein mediales Franchise — mit steigendem Markenwert bei jedem neuen Promi-Auftritt. Habitualisierung und Unterhaltung werden so zum strategischen Doppelhebel für langfristige Marktdurchdringung.

  • Selbstironie bei Prominenten aktiviert Sympathie durch Verletzlichkeit
  • Wenn eine Weltberühmtheit zugibt, um Mitternacht unbedingt Pommes bestellen zu wollen, entsteht ein Identifikationsmoment — das Publikum erkennt sich selbst
  • Diese wahrgenommene Ähnlichkeit ist ein starker Sympathietrigger und überträgt positive Gefühle auf die Marke

Was Marketer daraus lernen können

  1. Einfachheit ist skalierbar: Ein einziger Satz als Rahmen funktioniert in jedem Markt und jedem Kontext
  2. Überraschung als Mechanik: Unerwartete Promi-Besetzungen erzeugen garantierten viralen Effekt
  3. Plattform vor Kampagne: Langlebige Formate sind kosteneffizienter als Single-Spots